Verfahren Wassertransferdruck
Die im Tiefdruck bedruckte, wasserlösliche Folie aus Polyvinylalkohol (PVA) wird im Tauchbecken, dass mit warmen Wasser gefüllt ist, für eine definierte Zeit eingeweicht. Anschließend wird der Aktivator mit einer Lackierpistole gleichmäßig deckend aufgespritzt, wodurch sich die aufgedruckte Farbe der PVA-Folie ablöst. Die Folie verliert ihre Folieneigenschaften und schwimmt nun wie ein Farbfilm auf der Wasseroberfläche. Das vorbereitete Bauteil kann nun mit langsamer Geschwindigkeit, im richtigen Winkel und ggf. mit einer entsprechenden Drehung eingetaucht werden. Anschließend wird der nun folierte Gegenstand noch von der überflüssigen PVA-Trägerschicht befreit und getrocknet. Danach muss das Dekor zum Schutz mit einem Klarlack überzogen werden (glänzend – matt).
Hierbei ist immer auf die Qualität des Decklacks zu achten, da sie maßgeblich für die Lichtbeständigkeit und Abriebfestigkeit ist.
 
 
Was kann alles beschichtet werden?
Da fast alle Materialien für den Wassertransferdruck vor dem Beschichten lackiert werden müssen, lässt sich sagen, das alles was lackiert werden kann und was in das entsprechend große Tauchbecken passt, möglich ist, wie zum Beispiel Metall, Holz, Glas und Kunststoffe. Mit der Auswahl der richtigen Farben und Muster können verschiedenste dreidimensionale Formen bei Fahrzeugen, wie Pkw und Motorräder, aber auch viele weitere Gebrauchsgegenstände des Alltags verschönert werden. Zudem habe ich ihnen im nächsten Abschnitt ein paar Beispiele zusammengestellt. Bei diesem Verfahren ist zu erwähnen, dass der Kreativität fast keine Grenzen gesetzt sind. So werden all ihre Gegenstände und Teile nicht nur optisch ansprechender, sondern auch einzigartig und unverwechselbar!
 
– Kfz-Innenraumteile
– Motorraumteile
–  Karosserieteile
– Felgen, Spoiler
– Motorradteile
– Motorradhelme
– Satellitenschüsseln
– Küchenteile
– Industrieteile
– Spielekonsolen, sowie Controller (XBOX, Playstation)
– Waffen
– Fotostative
– Sanitärgegenstände
– Instrumente
– Computerzubehör (Tastaturen. Mäuse, Gehäuse)
– Handyschalen
 
und vieles mehr…
 
Für wen ist der Wassertransferdruck interessant?
Einsatzgebiete für den Wassertransferdruck sind beispielsweise der Automobil-, Boots- und Flugzeugbau, die Autoteilezulieferung, die Haushaltsgeräte und Büroartikelindustrie oder die Möbelproduktion uvm. Aber ich beschichte auch für jede Privatperson Einzelteile.
 
Welche Dinge möchten Sie lackieren lassen?
Der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt.
Nahezu alle lackierbaren Materialien (zum Beispiel auch Holz und Kunststoff) können mit diesem Druckverfahren bearbeitet werden.
Kontaktieren Sie Schwaiger-Wassertransferdruck, um sich persönlich beraten zu lassen!